Die Freiheit

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 02.10.2005

Die ganze Vorlesung im PDF-Format

„Nur der freie Mensch kann ein rechter Christ werden“[1]

Mit diesen Worten schließt Rudolf Steiners seinen Vortrag „Die Liebe und ihre Bedeutung in der Welt“ am 17.12.1912 in Zürich ab und die Entschiedenheit dieser Aussage stellt uns heute vor die Frage, wie wir frei werden können. Mit inspirierenden Worten wies der Meister Beinsa Douno auf die Antwort hin: „Die Freiheit besteht in der Beseitigung aller Barrieren, Einschränkungen und Hindernisse, die die göttliche Natur des Menschen daran hindern, sich in der Welt mit ihrer ganzen Schönheit, mit ihrem Glanz und Schwung zu manifestieren. Die Freiheit lässt alle Fesseln, enge Auffassungen und Irrtümer fallen und führt in die endlosen Weiten und Möglichkeiten, die der menschliche Geist in sich birgt. Die wahre Freiheit ist die Freiheit des Geistes. Sie kommt von innen„.[2] Dies bestätigte auch Steiner mit seinen Worten, dass der Heilige Geist der Geist der Freiheit ist. In ihm können wir uns selbst als Geist finden und wiedererkennen. Aber der Weg zu ihm ist lang und beschwerlich, da die Erhebung des Menschen, die die wahre „Größe Gottes“ ist, kein leichter und bequemer Prozess sein kann. Es ist eine apokalyptische Einstimmung zum Leben und zur vollen Hingabe an den Pfingstgeist erforderlich, der uns auf dem „allertiefsten Boden“ Christus selbst  zeigen wird. Wo ist dieser Boden? Laut Steiner berichtet der Tageskreislauf der Sonne dem nahen Kosmos über die Qualität unserer Gedanken und der Jahreskreislauf der Sonne trägt unsere Gefühle in die grenzenlosen Weiten des Kosmos hinein. Der Tages- und Jahreskreislauf der Sonne haben eine Dauer von jeweils 24 Stunden und 365 Tagen. Daneben gibt es auch den Willen, in dem es keinen Rhythmus und keine Anordnung gibt – er obliegt der Menschheit.[3] Beinsa Douno sagte, dass „die Freiheit im Willen des Menschen ist“.[4]Hier geht es um den vernünftigen Willen, der der wahre „freie Wille“ ist. Weiter sagte er: „Die lebendige Natur überlässt nur den Vernünftigen die Freiheit. Tausende und Abertausende Wesen gibt es im Reich der lebendigen Natur, die eingesperrt sind und auf ihre Befreiung warten. Warum? – Denn in ihnen besteht der willkürliche Wunsch, sich wahllos und in jede beliebige Richtung zu bewegen. Dagegen setzt die Freiheit die Bewegung nur in eine Richtung voraus – zur Wahrheit. Die Wahrheit ist die Richtung, in die sich alle Dinge im Dasein bewegen. Nur in der Wahrheit kann man immer frei sein. Unsere ganzen Einschränkungen und Hindernisse liegen daran, dass wir nicht in Berührung mit ihr sind.“[5]

Eine passende Veranschaulichung des oben Gesagten machte die Begegnung mit einer besessenen Person, der in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeflößt wurde, dass sie „die Welt retten“ und das „Scheitern des Christus“ zur Zeitenwende korrigieren würde. Zum Vortrag kamen hauptsächlich Vertreter der „Weißen Bruderschaft“ aus Varna, aber es gab auch einige Anthroposophen sowie einzelne Zuhörer, die keiner der beiden esoterischen christlichen Strömungen des 20. Jahrhunderts nahe standen. Nach ca. 30 Minuten, in denen der Vortragende wirr und widersprüchlich geredet hatte, gab es eine bemerkenswerte Reaktion des Publikums. Die Zuhörer, die die Geisteswissenschaft kannten, reagierten angemessen, da sie problemlos die fehlende Klarheit und das völlige Chaos in der „Vorlesung“ sahen. Wir wollen uns an die Worte Steiners erinnern, dass der „wahre Geist“ nicht ekstatisch wird, sondern in einer klaren und gehaltvollen Sprache spricht[6]. Den Anwesenden wurde vorgeführt, wie die luziferischen Wesen dem Ego des „Eingeweihten“ schmeicheln, um ihn zu den ahrimanischen Geistern weiterzuschicken, die ihm dann das Hauptziel zuflüstern – die Attacke gegen Christus. Am Ende des Jahrtausends wirkten die Widersacherwesen beider Arten besonders einträchtig und viele Menschen, die ehrlich nach dem Geist suchen, wurden von ihnen geradezu „am Hals gepackt“. Die luziferischen Wesen hatten die wunderbare Möglichkeit, vom Astralleib des Gastes nach einer langen Zeit dauerhafter und äußerst kräftezehrender Nahrungslosigkeit, die geradezu verantwortungslos war, Besitz zu ergreifen. Die Nahrungslosigkeit führte zu einer starken Lockerung der Beziehungen zwischen den Leibern und einer sehr schwachen Kontrolle des Ich. In einer solchen Situation, zu der das Fehlen anthroposophischer Vorbereitung hinzukommt, nimmt der Mensch völlig kritiklos alles an, was man ihm aus der geistigen Welt „sagt“, ohne den „Sprechenden“ identifizieren zu können und ohne zu wissen, warum ihm in dieser Weise so viele „wichtige Offenbarungen“ gegeben werden. Eines der sichersten Unterscheidungsmerkmale, mit denen man die Quelle der Eingebung bestimmen kann, ist die Tatsache, dass die „dunklen“ Geister im Unterschied zu den „hellen“ immer viel sagen, aber zusammenhanglos reden. Dagegen sagen Wesen wie Michael, der (exkarnierte) Bodhisattva, die Jungfrau Sophia u.a. ein Wort oder einen Satz oder richten nur ihren Blick auf den Menschen, der ausreichend ist. Das Schlüsselwort unserer fünften Kulturepoche ist „Wachsamkeit“, aber wer ist schon wachsam? Die meisten Anwesenden bei diesem Vortrag  konnten nicht gleich und richtig den Einfluss der „Dunklen“ wiedererkennen und einige wenige haben sich geradezu den Kennern der Geisteswissenschaft widersetzt. Eine Person mit seit langem von einem modernen russischen „Psychoterroristen“ bearbeiteten Leibern strahlte besonders starken Groll aus. Wenn es um Christus geht, vernimmt man echtes „Zischen“ aus ihren Leibern. Sie wird schwer zu retten sein! Etwas milder war die Reaktion der älteren orthodoxen „weißen Brüder“ und der Mitstreiter des Gastes. Verständlicherweise gefiel der Vortragende den Menschen, die klare psychische Störungen hatten: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Auf diese Weise wurde die Veranstaltung zu einem Veranschaulichungsmodell der Spiritualität in Bulgarien und weltweit. Deutlich konnte man drei Gruppen auseinanderhalten: die „Versteher“ und ihre Gegner und zwischen diesen Lagern war die zahlenmäßig stärkste Gruppe der (relativ) passiven Menschen. Heutzutage lassen sich nur bei einer äußerst geringen Anzahl von Menschenseelen ein Kontakt zu der Wahrheit und ein Weg zur Freiheit feststellen. Nicht von ungefähr sagte Beinsa Douno, dass er keinen einzigen wahren Schüler hat. Und was geschah in der Anthroposophischen Gesellschaft nach dem Tod ihres Begründers, der sein großes Opfer nach dem Beispiel des Christus-Opfers vollbrachte?!

Warum ist es so schwer, die Freiheit zu erreichen? Der Meister antwortet folgendermaßen: „Die Menschen sind heutzutage Sklaven. Um sich zu befreien, müssen sie neu geboren werden. Die Neugeburt ist das Reißen jener Beziehungen, die uns nun hindern. Sie bedeutet eine Befreiung von den Fesseln des Schicksals und der Notwendigkeit. Sie bedeutet die Wiederherstellung jener ursprünglichen Beziehung des Menschen zu Gott, die seit seinem Auftauchen in der Welt existiert“[7] Diese Beziehung haben wir verloren und durch viele andere ersetzt, die uns versklavt haben. Wir können diese Beziehung nur durch Christus wiederherstellen. Wie soll das geschehen?

Jedes Jahr pünktlich zum Herbstanfang kommt die Menschenseele in den Rhythmus der sieben großen christlichen Feste. Das erste Fest ist der Tag des Erzengels Michael. Dieser Rhythmus ist der Weg der heutigen christlich-rosenkreuzerischen Einweihung des Menschen, der zu seinem Verwachsen mit dem Makrokosmos und zur Aufdeckung des Hauptmysteriums unseres Planeten – dem Mysterium des lebendigen Christus führt. Mit dem Herbstanbruch lassen die Kräfte der äußeren Sonne langsam nach, aber das Michaelifest bedeutet den Aufgang der geistigen Sonne in unserem inneren Wesen, den Anfang der Erleuchtung der Menschenseele. Der Herbst ist der geistige  Morgen im Leben der Erde und dann sendet Michael seinen Morgenaufruf an unsere Seelen, den neuen Einweihungsweg zu besteigen, vor dessen breit aufgeschlossenen Toren er selbst wie der Cherub mit dem Feuerschwert steht. Die Sternschnuppen dieser Zeit sind der sichtbare Ausdruck seines Aufrufs. Wenn wir ihn hören, führt er uns zu Michael, Christus und dem Vater.
Michaeli fällt in das Tierkreiszeichen der Waage, in das sechste, wenn man von den Fischen zählt. Die geistige Erhebung vom planetarischen zum Sternenkosmos findet in diesem Zeichen statt, das zur Hälfte den sog. aufsteigenden oder „hellen“ Zeichen angehört. Die Erhebung selbst hängt mit der Entwicklung des Ich-Prinzips in der Menschheit zusammen, dessen Startimpuls Christus in der Waage gab. Das erste Aufleuchten des Ich in der fünften atlantischen Epoche stand auch unter diesem Schlüsselzeichen. Die vollständige Aneignung der Ich-Kräfte, also das bewusste Eintreten in die Sphäre des kosmischen Christus ist nur möglich, wenn der Weg von der ersten Stufe Anthropos (Fische) bis zur siebten Stufe Sophia (Jungfrau) vollständig zurückgelegt worden ist. Die Waage ist das niedrigste Mitglied des Mystischen Lamms und entspricht dem Lebensgeist, der das wahre Ich des Menschen ist und in dem Christus sich als ein kosmisches Wesen zeigt. Das ist die Buddha-Stufe. In der vorchristlichen Zeit gehörte der Mensch gänzlich der planetarischen Evolution an und deshalb war die höchste Stufe, die ein menschlicher Eingeweihter erreichen konnte, die Buddha-Würde. Bei ihr haben die Planeteneinflüsse im Gebiet der Waage die Einflüsse der reinen Sternensphären gestreift und wurden sogar bis zu einem gewissen Grade von ihren Einflüssen durchdrungen. Damals konnten in der höheren, reinen Sternensphäre der Jungfrau nur die übermenschlichen Wesen wirken, die Manu oder Dhyani-Buddha heißen. Ein solcher Manu regiert den Übergang der Menschheit von einer Wurzelrasse zur anderen. Deshalb schrieb Paulus über Melchisedek (Manu), wohl das geistige Geheimnis seiner übermenschlichen Herkunft kennend: „Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit“ (Hebräer 7,1-3).

Als Ergebnis der Ereignisse auf Golgatha und auch zukünftig wird es jedoch bei bewusster Verbindung mit dem Christus-Impuls möglich sein, dass die Manu-Stufe für Wesen der Menschenevolution zugänglich ist. Am Ende der ganzen nachatlantischen Periode wird es einem ihrer führenden Eingeweihten möglich sein, der sich seit Mitte der Menschheit selbst entwickelt, bis zu den übersinnlichen Bestandteilen seines physischen Leibes die Kräfte des Christus-Phantoms in einem solchem Maß aufzunehmen, dass er zum Neuen Manu der Menschheit werden wird, der diese durch den Krieg aller gegen alle zur sechsten Wurzelrasse führt, für die sich ein neuer Kontinent aus dem Pazifik herausheben wird. Im Unterschied zu den früheren Manus wird dieser ein echter Bruder der Erdenmenschen sein, der sie vom Lebensgeist zum Geistesmenschen führen wird. Es ist nicht überflüssig zu erwähnen, dass er nicht Beinsa Douno heißen wird, da in ca. 3000 Jahren der Meister zum Maitreya-Buddha aufsteigen und nicht mehr inkarnieren wird. Dagegen wird der zukünftige Manu weiterhin unter die Menschen kommen, zumindest bis zu deren „Herausführung“ in etwa 6000 Jahren.
Aber bis dahin gibt es noch viel Zeit  und der Menschheit stehen große Prüfungen bevor. Wir genießen das Privileg, im Zeitalter Michaels zu leben, das ‚helles Zeitalter‘ genannt wird. Das Jahr 2006 ist das sechste Jahr unseres Weges durch die sieben Feste. Der Beginn war ziemlich unklar, aber mit der Zeit wurden die Schritte immer bewusster. So wie die Waage sich von 6:6 auf 7:5 neigt, wird auch das Jahr 2006 ein Wendepunkt sein für das bemerkenswerte Werk der Synthese der Anthroposophie und des Bodhisattva-Impulses. Die Seelen der großen Eingeweihten der vergangenen Zeiten, die Ende des 20. Jahrhunderts in Bulgarien inkarnierten, treten nach und nach in Erscheinung. Sie werden sich auf das von den älteren Nachfolgern Beinsa Dounos und Rudolf Steiners Erreichte stützen, um ihre persönliche innere Transformation zu vollziehen und sich jenem letzten Heiligen Impuls anzuschließen, über den die beiden großen Christus-Boten einstimmig sagten, dass nur er diese Zivilisation vor ihrem vollen Verfall retten wird. Dieses Werk hängt zweifellos mit der Wahrheit zusammen, dahinter steht Michael, in dessen Zeitalter die Brücke zwischen der Welt der Götter und der Menschen wieder errichtet werden soll. Und sie wird wieder errichtet! Nur freie Ich-Wesen können unten die von oben gereichte „Hand“ Michaels zur allgemeinen Brüderlichkeit in Christo ergreifen. Über die Anthroposophie kann nicht derjenige diskutieren, der von Anfang an sich grundsätzlich nicht in ihre Erkenntnismethoden vertiefen will, der nicht weiß, welche diese Methoden sind, sagte Steiner und warnte uns, dass derjenige, der sich mit der Geisteswissenschaft befasst, keine Kompromisse machen darf – heute ist das sehr ernst. Die wichtigsten Impulse, die aus der Anthroposophie herausgehen müssen, sind die seelisch-moralischen. Sie wächst auf der Grundlage der Brüderlichkeit[8]. Wenn man die Wahrheiten der Geisteswissenschaft dermaßen tief erlangt, dass sie keine Theorie oder ein intellektuelles Schema bleiben, dann wird sie zu lebenswichtiger Nahrung für die Seele, mit der die Seele einzig leben und atmen kann. Dann erlöst Michael die Gedanken aus der Kopfgegend und bahnt ihnen den freien Weg zum Herzen. Das sind die lebendigen Gedanken der Götter, die vom Ätherherzen ergriffen werden, das Steiner das „denkende“ Herz nennt. Beinsa Douno sagte: „Das Denken dauert einen kurzen Augenblick, aber die Ausarbeitung des Gedankens ist ein langer Prozess“[9]. Der kurze Augenblick ist das Ergreifen einer Idee, die von oben kommt – wir wollen sie eine „Offenbarung“ nennen. Die „Ausarbeitung“ ist das ständige und tiefe Erlernen der Geisteswissenschaft, die den „Boden“ der Idee bereitet. „Mit dem Gedanken kannst du den ganzen Kosmos erfassen, aber mit deinem Verstand wirst du aus dem Gedanken des Kosmos nur das mitnehmen, was du verstehen kannst“[10], sagte Beinsa Douno.

Laut Steiner müssen wir uns, um das Geisteslicht zu ergreifen, nicht nur auf das Gehirn verlassen, sondern die höheren Leiber mit dem Herzen verbinden. Das physische Herz ist vollständig mit dem Irdischen verbunden und hat eine unbewusste Logik, dagegen hat das Ätherherz seine geistige Logik. Mit dem Ätherherzen können wir völlig unabhängig vom physischen Leib denken und fühlen. Es wird von der Welt der Urformen ausgebaut, aus der der Bodhisattva kam und den richtigen Namen dieses Organs nannte – „das vernünftige“ Herz. Ohne die Hilfe des Bodhisattva ist der Ausbau dieses Wahrnehmungsorgans schlicht unmöglich. Deshalb machen sich so viele Anthroposophen, die Beinsa Douno für sich nicht entdecken konnten, auf andere Wege, die von der richtigen Richtung abgehen. Das zieht negative Folgen für die Zukunft mit sich. Es stimmt, dass jeder frei ist, für sich selbst zu entscheiden, aber es stimmt auch, dass das mit Reiki „Erreichte“ zu reinigen sein wird, genauso wie der restliche „Schmutz“. All das wird die Herausbildung eines „vernünftigen“ Herzens und die richtige Kommunikation mit der geistigen Welt verlangsamen oder sogar völlig blockieren. Wie einfach öffnen die zahlreichen heutigen „Techniken“ den heutigen naiven Seelen den Weg zu den „Energien“! Sie sind sich nicht bewusst, in welche furchtbare Sphäre sie dadurch geraten, auf die wir später eingehen werden. Die Freiheit der Wahl kann uns zu den Gipfeln erheben oder auch für immer in den Abgrund stürzen, denn dieses Leben von uns  besitzt außerordentliche Wichtigkeit.

Der Meister sagt: „Wenn Vernunft und Herz völlig intakt sind, hat der Mensch bereits die erste Bedingung, um in Kontakt mit den fortgeschrittenen Wesen zu kommen und ihre Gedanken und Gefühle benutzen. Ich sage: Zuerst müsst ihr euren Kopf reparieren. Zweitens müsst ihr euer Herz reparieren. Warum? – Weil die Sünde auch das menschliche Herz erreicht hat. Sie ist noch nicht bis in die Seele und den Geist eingedrungen. Die ganze Verderbnis existiert nur im Herzen und im Verstand“[11].

Hier meint Beinsa Douno das physische Herz und die ahrimanisierte Intelligenz, über die er an anderer Stelle erklärt: „Der Mensch leidet wegen seines Herzens, da er ihm dient. Das Herz hat seine Lehre beendet und kommt nun in die Phase, in der es dienen soll. Der Verstand ist noch schwach wie ein kleines Kind. Mit eurem Herzen müsst ihr Gott dienen und mit eurem Verstand werdet ihr lernen. Das Lernen ist eine leichte, angenehme Arbeit und das Dienen ist ernsthafte Arbeit. Lernt von den Engeln und dient Gott mit eurem ganzen Herzen! Die Engel haben längst die Wissenschaft des Dienens erlernt, aber sie dürfen sich nicht mit dem menschlichen Herzen beschäftigen. Das fällt nur  Gott zu. Deshalb heißt es in der Bibel „Gib mir, mein Sohn, dein Herz!“ (Sprüche 23:26). Das Herz werdet ihr Gott geben und den Verstand – den Engeln. Dient mit dem Herzen! Lernt mit dem Verstand!“[12].

Nur das „vernünftige Herz“ kann Gott dienen, denn es steht auf dem Weg zum Willen – dem „rätselhaftesten und geheimnisvollsten Element in den tiefen Schichten des Menschenwesens“, wie Steiner ihn beschreibt. Wenn wir den Willen als den Stützpunkt der Waage nehmen, erreichen wir durch das Ich in der Waage das Gleichgewicht zwischen dem Kopf und dem Herzen. Dieser Wille, wie auch das Herz, ist auch zu einem Organ der Erkenntnis übersinnlicher Tatsachen und Wesen geworden. Dann werden wir im Willen dem tröstenden Pfingstgeist begegnen, der uns vor Christus selbst stellen wird. Das höchste Ideal des Menschen als einen freien Geist wurde uns durch das Mysterium von Golgatha gegeben. Nur mit ihm können wir wirklich zum „Ebenbild Gottes“ werden. Das kosmische Urbild der Freiheit Christus arbeitet heute aufopfernd auf dem tiefsten Boden, der für Ihn möglich ist – im Menschenwillen. Nur Er kann den Willen tatsächlich frei machen, wenn wir den ganzen Weg dorthin zurückgelegt haben. „Die Inspiration tritt durch den rechten Gedanken, das rechte Gefühl und den vernünftigen Willen in Erscheinung“[13], hat der Meister diesen Weg charakterisiert. Diese Inspiration ist dauerhaft, zielgerichtet und produktiv, weil sie das Ergebnis jener Christus-Kraft ist, die „nicht von dieser Welt“ ist, über die Christus sagt: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“(Joh.14:27).

Die Wahl zwischen dem Frieden Christi und der Kraft des Drachens ist wieder in der Waage und am Tag Michaels. Weise ist derjenige, der den michaelischen Weg zu Christus wählt, anderenfalls hat der Mensch mit fürchterlichen Folgen zu rechnen. Beinsa Douno versicherte uns: „Die zurückgebliebenen Wesen können dem Leib, Verstand und dem Herzen schaden, aber der Seele und dem Geist  können sie nicht schaden. Die Seele kann bis zu einem gewissen Grad verletzt werden, aber der Geist bleibt unverwundbar“[14]. Also kann die Seele zumindest teilweise geraubt werden! Welche wären die Folgen, wenn dieser Fall eintreten würde?

Hier stehen wir vor der furchterregenden „Achten Sphäre“, in die alles hineinkommt, was sich nicht der fortschreitenden Entwicklung angeschlossen hat. In ihren Keimen entstand diese Tendenz bereits im vordevachanischen Zustand, aber sie lässt sich deutlicher im Übergang zwischen dem alten Mond und dem Erdenäon, also zwischen der dritten und der vierten Sphäre beobachten. Die Substanz des alten Mondes war imaginativ und für unsere heutigen, an die Materie gebundenen Sinne unsichtbar. Die Elohim hatten die Aufgabe, sie in eine mineralische Substanz zu verwandeln und sie übertrugen eine solche Substanz auf die neue Erde. Aber die luziferischen und ahrimanischen Wesen haben sich eingemischt, indem sie begannen, von der mineralischen Substanz im Augenblick ihrer Entstehung zu stehlen und sie in ihren alten Zustand zurückzuverwandeln. Da die mineralische Substanz viel härter als die imaginative ist, verlief der Prozess nur bis zur Hälfte, indem er eine Welt aus Gespenstern, Phantomen und anderen Phänomenen schuf, die weder für den alten Mond noch für die neue Erde typisch sind. Gegen die Elohim kämpfend schufen Luzifer und Ahriman eine künstliche, trügerische Welt, die die ‚Achte Sphäre‘ genannt wird, da sie etwas ist, was sich von den rechtmäßigen sieben Sphären unterscheidet, die die Entwicklung vom alten Saturn bis zum Vulkan einschließen. Diese Sphäre ist überall um uns herum, aber um sie zu sehen, müssen wir ein besonderes Organ in uns ausgebildet haben. Wäre diese Sphäre ungehindert aufgebaut worden, so hätte sie sich mit fortschreitender Entwicklung von der Erde gelöst und ihren eigenen Weg in den Kosmos zusammen mit Luzifer und Ahriman gebahnt. Die Erde wäre dann zum zukünftigen Jupiter wie eine regelrechte Leiche übergegangen. Bei dieser entsetzlichen Aussicht haben die Elohim zwecks äußerer Gegenwirkung die dichteste Erdenmaterie abgetrennt und den heutigen Mond geschaffen, der auch im „Raum“ „steht“, den die Achte Sphäre einnimmt. Diese Materie kann nicht von Luzifer und Ahriman aufgelöst und in ihre Welt der Imaginationen entführt werden. Jahve hat sich geopfert und ist zum Geist des Mondes geworden und in etwa 6000 Jahren, wenn die Erde stark genug sein wird, um wieder den Mond in sich aufzunehmen, wird er diese erneute Vereinigung leiten.
Aber die Trennung des Mondes von der Erde bezieht sich auf das Äußere, Physisch-Mineralische. Was die Menschen anbelangt, wurde auch ein Gegengewicht erzeugt, indem Jahve bereits in Lemurien uns den Keim der Liebe anlegte – ursprünglich die niedere, geschlechtliche Liebe der Vererbung, die immerhin nicht von Vernunft und Intellekt abhängig war. Diese Liebe ist eine rein natürliche Anziehung und ist der Lieblosigkeit der gewöhnlichen Weisheit Luzifers und Ahrimans fremd. Die beiden wollen die ausschließliche Macht über den Menschenkopf erlangen, da im menschlichen Gehirn die Materie am stärksten vergeistigt ist und sehr leicht zur Beute der Achten Sphäre werden kann. Zum Schutz des Gehirns wurde auch der harte Schädel ausgebildet, der nicht in die Welt der Gespenster entführt werden kann.

Wir können also zusammenfassen, dass alles, was in einer unrechtmäßigen Art in die Gegenwart hineingetragen wird, einen luziferischen Charakter gewinnt und in die Achte Sphäre gerät. Dazu gehören etwa die heutigen Yogins, Lamas, die indianischen Schamanen, die bulgarischen Kontakteure usw. Die Freiheit des Willens können wir nur im Erdenäon erreichen und sie wird uns während der zukünftigen Jupiter, Venus und Vulkan besonders notwendig sein. Genau diese Freiheit, wenn sie in Hellsehen modifiziert ist, wollen uns Luzifer und Ahriman entziehen. Dann würde sich der Mensch in der Achten Sphäre befinden!

Hier entsteht die berechtigte Frage, ob alle Hellseher in diese Falle geraten. Die Antwort ist nein! Anderenfalls müssten wir sogar die Anthroposophie und das Bodhisattva-Werk verleugnen! Es gibt eine Reihe von Faktoren, die die Richtigkeit und den Grad des Hellsehens bestimmen, die aber nicht das Ziel dieser Ausführungen sind. Wichtig ist das Prinzip: Wenn das Hellsehen in all seinen verschiedenen Formen von naiven, leichtgläubigen und abergläubischen Menschen ausgeübt wird, so ist ihr Wille gefesselt und das, was in diesem Augenblick im Menschenwesen in Entwicklung begriffen ist, wird geraubt und in Gespenster der Achten Sphäre verwandelt. Während solche Hellseher denken, dass sie die Unsterblichkeit gestreift haben, sehen sie eigentlich, wie Teile ihrer Seele abgetrennt und für die Achte Sphäre präpariert werden. Der anfangs erwähnte „Erlöser“ der Menschheit schreibt in seinem Buch, dass er „die Welt der Stille“ kennt, während eine andere Frau einen Teil ihrer geraubten Seele gesehen hat.

Hier können wir uns an die Worte Beinsa Dounos erinnern, dass auch die Seele von den zurückgebliebenen Wesenheiten beeinträchtigt werden kann. Für diese Wesenheiten wäre es ein Riesenerfolg, wenn sie eine ganze Seele stehlen und in ihr Reich mitnehmen, von dem es keinen Weg zurück gibt! Alles, was dorthin übertragen worden ist, verliert jede Beziehung zur Erde und fällt von ihrer Entwicklung ab, es wartet den Abschluss des ganzen Evolutionszyklus ab, um von der nächsten Evolutionswelle als ein niederes Wesen mitgenommen zu werden. Stellen wir uns nur für einen Moment eine entwickelte Seele vor, die im Körper eines Wilden oder sogar eines Tiers inkarniert ist – ein wahrer Fluch! Der starke Egoismus des niederen Ich, das heute zum Kult erhoben wird, führt unvermeidlicherweise zu diesem tragischen Schicksal. Einzig der Vatergott  ist in der Lage, das Abgefallene zusammen mit dem Weltenstaub zu erheben. Er wird auch die Endentscheidung auf der zukünftigen Venus treffen, wenn endgültig von der Evolution abgefallene Seelen, die ja alle von Ihm geboren sind, wahrscheinlich für immer ausgelöscht sein und in Weltenstaub verwandelt sein werden. Es gibt kein schlimmeres Schicksal für eine Seele!

Das ist es, was Ahriman will, der hinter allem steht, was mit Tod, Zerfall, Vernichtung, Ablehnung des Lebens zusammenhängt. Nach seinem Willen soll nicht nur die Erde, sondern auch die ganze Evolution der Welten in die Achte Sphäre verschwinden. Und diesem kolossalen Zerstörer werden wir Angesicht zu Angesicht wahrscheinlich schon in diesem Leben gegenüberstehen. Wir werden viel Mut brauchen! „Um mutig zu sein, muss der Mensch frei sein“[15], sagte der Meister. Wer verkörpert für uns den Mut und die Freiheit besser als Michael, der absolut treu demjenigen dient, der mit seinem Erdenleben und dem Kreuzestod zum Vorbild aller Zeiten für Mut und Freiheit in ihrer höchsten Form wurde! Als Urengel hat Michael bereits eine völlig neue Beziehung zu den Thronen – den Geistern des Willens. Von daher kommen der Mut und der Wille seiner Botschaftermission. Er erkennt nur diejenigen als seine Kämpfer an, die mit Courage und Treue täglich den Namen ‚Christ’ verteidigen. Die Courage und die Treue sind die beiden wichtigsten michaelischen Tugenden, ohne die unser Schutz auf dem siebenstufigen Einweihungsweg uns verloren bleibt. Dieser Weg muss uns bis zum Tierkreisgebiet der Jungfrau erheben, über das Michael die Offenbarungen des kosmischen Christus aus allen Gebieten bis nach oben zur Heiligen Trinität erhält. Diese Offenbarungen werden künftig mit ansteigender Macht auch den wahren christlichen Eingeweihten zugänglich werden, besonders für denjenigen, der zum künftigen Manu werden wird.

Ohne den Schutz Michaels ist es heutzutage ausgeschlossen, auch dem ahrimanischen Drachen entgegenzutreten, der allmählich die ganze gegenwärtige Zivilisation unterwerfen will. Alles in und um uns wird mit einer solchen rasenden Geschwindigkeit entstellt, dass es schier unmöglich scheint, dass die Menschheit jemals ihre große Mission erfüllen wird – zur zehnten Hierarchie der Freiheit und Liebe zu werden, durch die Christus den Kosmos transformieren wird. Steiner warnte uns, dass die kosmischen Kräfte keinen unerschöpflichen Vorrat an Licht haben. Dieser Vorrat wird ständig kleiner werden. Nur wir sind in der Lage, neue Kräfte, neues Licht in den ewigen kosmischen Vorrat einzubringen. Das Pflichtgefühl muss zu einem mystischen Gelübde aufwachsen, das unser Leben von Grund auf verändert und ihm mit neuem Inhalt erfüllt. Bisher waren die kosmischen Kräfte ausreichend, um die äußerste Entstellung der Gestalt unserer Menschlichkeit zu kontrollieren, aber zukünftig werden diese Kräfte nicht mehr ausreichen: „Jene Weltenmächte, denen wir jede Nacht hingegeben sind, haben vom Anfange an, da es ein Menschenwesen gab, das sich entwickelte, auf dieses Menschenwesen gerechnet; sie haben damit gerechnet, daß auch von den Menschen herauf Licht nach oben strömt. Sie haben nicht ein unversiegliches Lichtreservoir, sondern ein solches, welches allmählich abnimmt, welches allmählich immer geringere und geringere Kräfte ausströmen würde, wenn nicht aus dem Menschenleben selber durch die Arbeit am menschlichen Denken, Fühlen und Wollen und an dem Hinaufarbeiten in die höheren Welten neue Kraft, neues Licht zufließen würde dem allgemeinen Weltenfühlen und Weltenlicht.“[16]

Er warnte uns auch vor dem Sterben der Luftatmosphäre in der sechsten nachatlantischen Epoche, wenn die Menschheit nicht vom Intellektualismus zu den Imaginationen umkehrt. Die intellektuellen Gedanken der Menschen werden einfach die Luft vergiften und diese wird, auf die Erde wirkend, vor allem die Pflanzenwelt vergiften[17].

Der Mangel an wahrem michaelischen Denken ist dermaßen offensichtlich, dass im Band 2 der „Esoterischen Betrachtungen karmischer Zusammenhänge“ Rudolf Steiner Worte sagt, die wahrscheinlich manche geradlinige Menschen verstören werden: „Es braucht nicht Meditieren zu sein, sondern es braucht einfach viel Nachsinnen, viel Willen zu sein, innere Entscheidungen zu treffen“[18].

Wir wollen uns auch an die Worte Beinsa Dounos an Bojan Boev erinnern, dass die vom Meister angebotenen Methoden ein langsamer Weg sind, während die schnelle Evolution die Herstellung einer persönlichen Beziehung zu Christus erfordert“. Aber zu Christus in den Willen geht der Reine und Vernünftige, nicht der Mensch, der viel „praktiziert“. Der Meister sagt: „So werde ich nun an eure guten Gewohnheiten appellieren, die ihr in eurem vernünftigen Herzen habt. Dann werde ich an Christus appellieren, an den lebendigen Christus, den ich den Sohn der Liebe nenne, den einzigen Lehrer in der Welt. Wir wissen, dass sein Name Christus ist, jedoch hat Er auch einen heiligen Namen, aber wir wagen es nicht, diesen Namen auszusprechen. Wenn ich mich an Ihn wende, sage ich: „Gott mit dem Namen, der oben im Himmel bekannt ist, möge Dein Wille geschehen!“[19]. Der Bodhisattva selbst traut sich nicht, diesen Namen auszusprechen, der in sich alle Wesen enthält und die Liebe, Weisheit und Wahrheit verkörpert.

Wie sollen wir „Entstellten“ dann diesen Namen laut sagen, wenn wir bereits am Anfang des Weges aufgeben, indem wir persönliche Probleme, äußere Faktoren usw. vorgeben? Dabei setzt das Lesen anthroposophischer Literatur den Astralleib stark in Bewegung und macht das Ich aktiv, damit es die Probleme lösen kann! Die Ursache liegt wohl woanders und Steiner verrät sie, indem er sagt, dass die verstärkte Bestrebung nach Erkenntnissen das geistige Leben vertieft und die Gebiete erreicht, wo der Stolz, die Selbstgefälligkeit, der Mangel an Mitgefühl mit den anderen u.a. lauern. Eine schwächere Bestrebung nach Erkenntnissen betritt nur unwesentlich diese Gegenden und lässt sie in den Tiefen der Seele schlummern. Aber ein tatkräftiges Erkenntnisleben erweckt sie. Hier muss der Mensch durch seine Entwicklung zum Edelmut und zur Reinheit der Gefühle damit fertig werden. Die Entwicklung der Bestrebung nach Erkenntnis und gleichzeitig des Willens sich selbst zu disziplinieren – nur das ist für die Menschheit würdig. Wer den Erkenntnisimpuls schlummern lässt, meint Steiner, um die hässlichen Gefühle in ihm nicht zu erwecken, versäumt es, dem ganzen Umfang des wahren Menschen in sich zu entwickeln, indem er sich instinktiv vor der Erkenntnis fürchtet. Das ist also die Antwort auf die Frage, warum der Weg aufgegeben wird – die Angst vor der Freiheit! Warum wohl? Der Meister antwortet folgendermaßen: „Bei der inneren Freiheit beurteilt und richtet der Mensch sich selbst. So ist das Gesetz. Bei der inneren Freiheit schränkt sich der Mensch selbst ein. Wann? – Nur wenn er Gutes tut. Denn auf dem Weg der Freiheit werden der Edelmut der Seele und die Barmherzigkeit des menschlichen Herzen geprüft“[20].

Das wahre „Gute“ ist ein vernünftiger Willensakt, den Christus durch uns vollzieht. Aber wie sollen wir Ihm das erlauben, wenn wir Angst vor dem brennenden Feuer der immer größer werdenden Erkenntnis haben, die den Tiefen unseres Willens bisher unbekannte Gefühle entzieht? Wie viel bequemer ist es, mit der Illusion zu leben, dass wir „gut“ sind, in einer spirituellen Strömung zu verweilen und jahrelang auf den gut bekannten Tatsachen herumzukauen, ohne das Streben zu haben, dieses erstickende und den Geist tötende Korsett abzulegen!

In diesem Fall werden allerdings die Impulse der Zeit verpasst und der Mensch wird luziferisiert, er tappt in die Falle des spirituellen Egoismus, indem er seinen Weg für völlig ausreichend hält. Der Ausdruck „die Nase hoch tragen“ ist nicht zufällig entstanden. Auf dem alten Mond war der Menschenkopf nach oben gerichtet und die luziferischen Wesen wollten, dass er in diesem Zustand bleibt. Diese Wesen versinnbildlichen am besten den Stolz – die nach oben zeigende Nase. Unter dem Einfluss der Sonne, wo Christus war, bezog der Kopf im Erdenäon die heutige Lage, damit wir uns gegenseitig in die Augen schauen können, durch die das Ich hindurchscheint, das Ich, das das Zentrum der Seele und das Ziel der Erdenevolution ist. Laut Rudolf Steiner spricht Gott, „der im Menschen wohnt, wenn die Seele sich als Ich erkennt.“[21]

Nur unter der bewussten Kontrolle durch das Ich können wir die richtige Beziehung zu den Göttern herstellen, aber erst nachdem wir frei in Christo geworden sind. Zu diesem Ziel wurde uns auch die Eurythmie gegeben, die ‚höherer Rhythmus‘ bedeutet. Bei ihr zieht sich zuerst der Kreis, d.h. der Mensch in sich zusammen, um durch die Erkenntnis und Reinigung sein Ich und den Erlöser in sich zu finden. Deshalb wird sie drinnen gespielt. Menschen, die Eurythmie gespielt haben, berichten, dass sie eine Einschränkung, Verengung, Unbehaglichkeit spüren, was verständlich ist, da wir unbewusst begreifen, dass wir unserer niederen Natur gegenüberstehen. Es ist viel Kraft erforderlich, um dem Zusammenprall mit dieser niederen Natur standzuhalten. Ohne die „Dunkelheit“ in uns in das Christus-Licht zu erhellen und zu transformieren, ohne den letzten Tropfen Egoismus und Angst aus uns herauszupressen, ist eine vollständige Beziehung zu Christus und die endgültige Erhebung des Menschen zur geistigen Welt unmöglich, da diese Erhebung sonst luziferisiert wäre. Diese Öffnung zu den Göttern wird Pan-eurhythmie oder ‚kosmischer hoher Rhythmus’ genannt, dem alle fortgeschrittenen Wesen des Kosmos folgen. Nur derjenige, der eine Neugeburt im gegenwärtigen christlichen Sinne erlebt hat, kann heute die kosmische Eurythmie (Paneurhythmie) spielen, da sein Ich eurythmisiert ist – das niedere Ich wurde transformiert und das höhere Ich gefunden. So kann sich der Mensch in die große Weltenharmonie der Bewegung einschalten, die der Weg der Wahrheit ist.
Der Meister vergleicht die Paneurhythmie mit dem Rundfunkempfänger, der seine Antenne auf den Sender ausrichtet. So empfängt auch das menschliche Ich, das nach der Neugeburt dem Christus-Willen völlig unterordnet ist, die Gedanken der fortgeschrittenen Seelen und indem es für die Allgemeinheit arbeitet, erweckt es die versteckten Kräfte und Gaben in sich. Beinsa Douno hat die außerordentlich wichtigen Worte gesagt, die bis heute nicht verstanden werden, dass die Paneurhythmie „der Schlüssel“ ist, den die großen Seelen (die Götter) von uns erhalten sollen, mit dem sie aufschließen und den Menschenseelen die Hand reichen werden, die in die Welt der großen Illusion versunken sind. Die von innen verpflanzte Welt wird neues Licht und einen neuen Schwung erhalten mit völlig anderen Streben – von der Involution zur Evolution. Die Geschwindigkeit der Evolution wird die gleiche sein wie beim Absturz – sie wird auch beim Aufstieg je nach der Erdumdrehung sein“[22].

Wir wissen, dass die sechste Kulturepoche allmählich aus der Astralwelt „herabsteigt“ und die Zeit „beschleunigt“. In der Vergangenheit hat es eine Verschiebung der Pole und sogar eine Umpolung gegeben. Wird der Übergang zur Spiritualität nicht auch künftig die Geschwindigkeit der Erde erhöhen und ernsthafte Folgen für uns haben?
Der Meister erwähnt, dass die Paneurhythmie noch höhere Formen und einen noch tieferen verbalen Inhalt hat, die im weiteren Entwicklungsverlauf der Menschheit gegeben werden sollen. Die in den alten mystischen Schulen praktizierte Paneurhythmie hatte einen Involutionscharakter und zielte darauf, dass die Schüler die Gedanken der Götter ohne ein entwickeltes Ich ergreifen konnten. Jene Übungen sind nicht in der Lage, die heutige Menschheit zu erheben. Was ist der Feuertanz der Nestinari, wenn nicht ein atavistischer Rest aus der Vergangenheit, der damals ein Mittel zur rechten Beziehung zum Himmel war und heute nur die dunklen Geister anzieht und zu einem Showprogramm für ausländische Schwarzmeertouristen verkommen ist? Es ist kein Zufall, dass beim Tanz die Ikonen von Konstantin und Helena getragen werden, die das esoterische Christentum der ersten Jahrhunderte nach den Ereignissen auf Golgatha getötet haben. Und der Tanz der Derwische oder „das automatische Schreiben“, bei denen lediglich Bewegungen unter Zwang ausgeführt werden, ohne dass sie von den Willensimpulsen durchzogen sind, die das Bewusstsein erreichen? Bei einem solchen Tanz wird das Seelisch-Geistige aus dem Leib vertrieben und das Physisch-Leibliche ist statt dem inneren Äther dem äußeren Äther gänzlich unterordnet, der ohne das Seelisch-Geistige nicht wirksam werden kann. Immer muss das höhere Wesensglied des Menschen einen Einfluss auf das niedrigere ausüben, andernfalls kommt es zu sehr gefährlichen Entstellungen.

In unserem Zeitalter gibt es sowohl untergehende als auch aufgehende Kräfte. Die Aufgehenden ähneln einem Baby, das jetzt schwach und kraftlos ist, aber dem die Zukunft gehört. Diese Kräfte sind das Gute, die Gerechtigkeit, die Vernünftigkeit, die Harmonie, die Brüderlichkeit, die Freiheit und letztendlich das Hauptziel – die Wahrheit oder die kosmische Liebe, die sich durch die aufgezählten aufgehenden Kräfte manifestiert. Diese Kräfte müssen wir spüren und ihre Manifestation im Leben anregen. Hilft uns die heutige Paneurhythmie dabei?

Der Meister warnte uns: „Es wurde euch eine Waffen in die Hände gegeben, mit der ihr die Erfüllung des Großen Gesetzes streng bewachen sollt, d.h. ihr sollt den Frieden und die Harmonie in den Menschenseelen bewachen und nicht die Waffe gegen den Großen richten, indem ihr Zwietracht und Uneinigkeit untereinander säet. Die falsche Ausführung der Übungen ruft ein negatives Verhältnis der Kräfte in der Natur hervor und sie bringen das Durcheinander in der Welt hervor. Und ihr seid schuld daran. Seid wach, denn das Böse lauert, um euch zu überraschen und euch einen unerwarteten Schlag zu versetzen!“[23]

Hier entsteht die wichtige Frage, ob die Paneurhythmie heute in der richtigen Art gespielt wird und ob der Meister diese Übungen gegeben hat? Jemand, der die Anthroposophie kennt, erzählte, dass er sich bald nachdem er begonnen hatte, Paneurhythmie zu praktizieren, eine Unbehaglichkeit spürte und sich dann zurückzog. Das Schicksal führte ihn zu einer sehr betagten Schwester aus der „Weißen Bruderschaft“, die ihm ihr Heft mit den Originalübungen zeigte, die der Meister gegeben hat und die sie ihrerseits aufgeschrieben und gezeichnet hat. Es hat sich herausgestellt, dass es gewisse Abweichungen von den heutigen Übungen gibt, die in der „Bruderschaft“ gespielt werden, über die es ohnehin Einwände gibt. Dieser Mann sagt: „Die Paneurhythmie in ihrer heutigen Form kann nur Harmonie bewirken, aber sie bleibt nur bei diesem Anspruch, da sie sich vom Original Beinsa Dounos entfernt… Der Meister hat versucht, einen Pfad in der bulgarischen Seele freizumachen – den Christus-Pfad, aber die Samen keimen erst jetzt auf, da damals niemand verstehen konnte, was er sagte.“

Wo ist der Ausweg? Derselbe Mann hat ihn aufgezeigt und er ist im Geist der vorliegenden Vorlesung: „Aus der (heutigen) Paneurhythmie muss die neue Eurythmie der Liebe geboren werden. Sie ist eine mächtige Kunst, in Harmonie mit den Welten der Natur und der Götter zu leben und gleichzeitig den neunen Kosmos der Liebe zu erschaffen“. Diese Eurythmie der Liebe ist die wahre Paneurhythmie, sie ist jener „Schlüssel“, den wir den Göttern geben müssen.

Wie sollen wir diesen Schlüssel erstellen? Beinsa Douno hat nicht von ungefähr gesagt, dass solange die Paneurhythmie Deutschland nicht erreicht hat, sie ihre Rolle im Kontext der Vereinigung und gegenseitiger Durchdringung der kosmischen Eurythmie (des kosmischen Tanzes/des Wortes Sophias) und der menschlichen Eurythmie (des Tanzes/des Wortes Christi, der Anthropos-Sophia)“, sagte auch dieser Mann.

Das bedeutet Folgendes: Solange man seine Bewusstseinsseele nicht ausgebaut und sich selbst nicht als Ich gefunden hat, was die fünfte Kulturepoche und Deutschland versinnbildlichen, kann man nicht zur sechsten Kulturepoche und dem Geistselbst übergehen, die das Slawentum und sein Zentrum – das bulgarische Volk -, das der Samen des Übergangs ist. Die vom Meister gegebene Paneurhythmie muss durch die Eurythmie gehen und die gegenseitige Befruchtung der beiden wird die menschliche Eurythmie der Freiheit und Liebe hervorbringen.

Die Paneurhythmie Beinsa Dounos war ein Weg von der Theosophie zur Anthroposophie. Er sehnte sich danach, dass die bulgarische Seele sich vom theosophischen Egoismus emanzipiert und die göttlich-menschliche Weisheit, Liebe und Wahrheit annimmt, die den Mensch frei machen werden. Die restliche heutige Paneurhythmie bringt theosophische und letztendlich ahrimanische Impulse in die Seele im persönlichen Plan, was durch luziferischen sektiererischen Egoismus im sozialen Plan kompensiert wird. Die bulgarische Seele trägt heute zweierlei Geheimnisse – wie man einerseits den theosophischen russischen Okkultismus – den feinsten Ahrimanismus der heutigen Zeit – überwinden kann, und andererseits mit dem westlichen „spirituellen Geschäft“ fertig werden kann, das die Falle Luzifers ist. Der Prozess wird wirklich apokalyptisch für die Bulgaren sein und allgemeinmenschliche Bedeutung haben. Um das zu erreichen, muss die Eurythmie zuerst in die Kyrillitza und dann in die Glagolitza „übersetzt“ werden, was gleichzeitig ein äußerer und ein innerer, rein persönlicher Prozess ist, den die fortgeschrittenen Seelen erreichen können. Die gegenseitige Durchdringung der Impulse der Anthroposophie und des Bodhisattva ist eigentlich die Synthese zwischen der Eurythmie und Paneurhythmie, die die menschliche Eurythmie der Freiheit und Liebe hervorbringen wird. Wir können nicht über die Verschmelzung beider Impulse sprechen und die Eurythmie und Paneurhythmie außerhalb des Prozesses lassen!

Der große bulgarische Schriftsteller und Patriot Nikolaj Chajtov hat in einer seiner Erzählungen den bemerkenswerten okkulten Satz geschrieben: „Das erste ist etwas wollen, das zweite ist dies können, das dritte und vierte ist dies tun“. Es sind Menschen erschienen, die nach und nach das zu tun begannen. Aber es entsteht gleich die Frage, ob die Paneurhythmie in dieser Form praktiziert werden soll. Es sollte klar sein: Wer die besagte Synthese nicht vornehmen und die Quelle „des reinen Wassers“ – Christus – nicht erreichen will oder kann, soll die Paneurhythmie in der heutigen Form spielen, denn „man sollte lieber trübes Wasser trinken als gar keins“. Deshalb kann von einer Leugnung nicht die Rede sein. Ich sage nur, dass sie in dieser Form viel an menschlicher Einmischung in sich aufgenommen hat. Bekannterweise wurden die Texte von einzelnen Brüdern und Schwestern verfasst und nicht vom Meister. Es gibt Fälle, bei denen Menschen, die die Anthroposophie eingehend kennen und sich auf dem Weg zu Christus vertieft haben, starke Unbehaglichkeit empfinden oder sogar krank werden, wenn sie die Übungen machen.

Andere werden bereits am Anfang aufgehalten, da sie verstehen, dass etwas nicht stimmig ist. Nachdem in der „Weißen Bruderschaft“ seit einigen Jahren darüber gesprochen wird, die Anthroposophie zu studieren, sind es wenige, die das in der Tiefe machen. War es ein Zufall, dass am 19. und 20. August dieses Jahr über den Seen so viel Nebel lag, dass bestimmte Menschen hier in Varna krank waren und ein Bruder, der auch Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft ist, die Kreise der Paneurhythmie mit den Worten verlassen hat, dass er noch nie eine solche disharmonische Paneurhythmie mitgemacht hat? Ein anderer wurde entschieden durch eine Komplikation seiner Beschwerden von den hellen Mächten aufgehalten, so dass er seine vorgesehenen Vorträge oben nicht halten konnte. Warum war es möglich, anthroposophische Vorträge oben im Rila zu hören und der erwähnte Autor wurde verhindert? Früher wurde derjenige, der sich Beinsa Douno in den Weg stellte, auf die radikalste Art beseitigt. Heutzutage kann sich derjenige, der in den Weg der Synthese zwischen der Anthroposophie und dem Bodhisattva Hindernisse stellt, einzig auf die Gottesgnade und die Gebete seiner Nächsten verlassen. Eine sehr positive Tatsache ist die Sorge um den Nächsten in der „Weißen Bruderschaft“ und in den evangelischen Kirchen, während sie unter den Anthroposophen leider seltener zu finden ist. Der Bruderschaft fehlt die Erkenntnis, in der Anthroposophischen Gesellschaft hebt die Erkenntnis den „Bodensatz“ herauf und führt zum Fehlen von Einvernehmen. Jedoch verlaufen die Annäherungsprozesse unumkehrbar, weil das eine Idee Michaels ist. Diese Idee wurde vor einigen Jahren empfangen, denn bis zum Ende des 20. Jahrhunderts haben wir den Impuls des Schutzengels zur Brüderlichkeit ergriffen, danach das Mysterium des Volkserzengels des bulgarischen Volkes erlebt und in Christus-Licht getaucht, damit auch Michaels Offenbarungen kommen. Keiner kann mit Michaels Unterstützung rechnen, wenn er keine Beziehung zum Volksgeist hat und das Schicksal seines Volkes nicht als sein persönliches Schicksal annimmt! Sogar auf dem äußeren, politischen Plan wurde durch die Entstehung der patriotischen Partei ATAKA ein Stein in den „Sumpf“ geworfen als eine dumpfe Vorahnung der Zukunft und der Mission der Bulgaren. Es folgte die Verleumdung ihres Vorsitzenden Volen Siderovs. Ob er den Herausforderungen gerecht werden wird, bleibt abzuwarten. Wichtig ist die Wandlung, die mit dem Aufkeimen von reinem Patriotismus verbunden ist, der der erste Schritt zum hohen Ideal darstellt, auf das Beinsa Douno hinwies: „Ein Patriot sein, bedeutet ein Mensch der Liebe werden“. Auf diesem Weg werden wir uns immer mehr Christus nähern und seine Hüllen ausbauen. Den Astralleib für den Christus-Impuls bauen wir aus mit den moralischen Taten Staunen, Vertrauen, Ehrfurcht, Glaube – also mit all dem, was den Weg zur übersinnlichen Erkenntnis bildet. Den Ätherleib bauen wir aus durch die Taten aus Liebe. Durch das Gewissen bilden wir für den Christus-Impuls das aus, was dem physischen Leib des Menschen entspricht. So werden wir in der Lage sein, die Brüderlichkeit auf Erden zu errichten, die vom Christus-Impuls durchzogen ist – dem Kern der drei von den Menschen geschaffenen Hüllen. Goethe nannte dieses neue, real in der Welt existierende sinnlich-übersinnliche Wesen „das große unsterbliche Individuum“. Es ist von einem gemeinsamen Karma vereint, das vom makrokosmischen Christus-Ich getragen wird. Dieses Wesen wird endgültig erst am Ende der ganzen Erdentwicklung entstehen, aber es muss bis zu einem bestimmten Grad bereits am Ende der siebten nachatlantischen Kulturepoche fertig sein, damit die Menschheit die gigantische Katastrophe überleben kann, die das Aussehen der Erde völlig verwandeln wird. Dann, d.h. in etwa 6000 Jahren wird Christus vor der Tür des „unsterblichen Individuums“ stehen und sehen wollen, ob das Individuum aus den menschlichen Taten, aus Glaube, Liebe und Gewissen dermaßen ausgebaut ist, dass Seine Stimme aus der Welt der Vorsehung gehört werden kann, damit Er als ein höheres Ich in die für Ihn vorbereiteten Hüllen eintritt. Zu dieser Zeit wird Christus durch das Eindringen in die physischen Leiber der Menschen die ganze Sphäre des Tierkreises für sie erlangt haben und von dort in Seinem höchsten Aspekt als der große Vertreter des makrokosmischen Ich-Prinzips erscheinen. „Ich habe den Sieg des Geistes errungen und habe mich mit Meinem Vater auf Seinen Thron gesetzt“, heißt es in der Apokalypse Johannes“ (3:21, übersetzt durch Emil Bock).

Wer am Ende der siebten Kulturepoche nicht zum Erleben des auf dem Thron sitzenden Christus in seinen Hüllen aufsteigt, wird nicht in das „unsterbliche Individuum“, also in die „neue Arche“ eingehen können und deshalb die Große Katastrophe nicht überleben. Beinsa Douno kam im 20. Jahrhundert aus jenen Höhen, in denen er immer den auf dem Thron sitzenden Christus über der Bodhisattva-Loge kontemplieren kann. Wir wollen uns an seine Warnung erinnern, um alle kleineren sowie die große Katastrophe zu überleben: „Also bedenkt immer, dass die göttliche Vorsehung über euch solange wacht, bis ihr dazu kommt, ihre Gesetze unentwegt zu befolgen. Entfernt ihr euch von ihr, beginnt euer Leben zu zerfallen. Dann müsst ihr euch wieder der Sonne dieser Vorsehung zudrehen, damit ihr von neuem zu wachsen beginnt!“ Diese „Sonne“ ist Christus – der in der Welt manifestierte Gott![24]

 

[1] GA 143, Vortrag vom 17.12.1912

[2] Beinsa Douno, „Paneurhythmie“, 1992, S. 24

[3] GA 219, Vortrag vom 12.1922

[4] Georgi Radev, „Der Meister spricht“, „Die Freiheit“

[5] Ebd.

[6] GA 39, Brief vom 27.01.1924

[7] Georgi Radev, „Der Meister spricht“, „Die Freiheit“

[8] GA 211, Vortrag von 11.06.1922

[9] „Sonntagsvorträge“, Sofia, 07.09.1930  „Ich habe eine Speise“

[10] „Morgenansprachen“, Sofia, 22.05.1932  „Die beiden Seiten der Welt“

[11] „Allgemeine okkulte Klasse“, Sofia, 05.01.1927 „Das rechte Verständnis“

[12] „Morgenansprachen“, Sofia, 30.01.1938 „Lernen und Dienen“

[13] „Allgemeine okkulte Klasse“, Sofia, 10.02.1932 „Die Liebe der Unsterblichkeit“

[14] „Gespräche an den Sieben Rilaseen“,  „Das kleinste Gute“

[15] „Sonntagsvorträge“, Sofia 08.01.1939, „Und selig wirst du“

[16] GA 119, Vortrag vom 24.03.1910

[17] GA 222, Vortrag vom 23.03.1923

[18] GA 236, Vortrag vom 10.05.1924

[19] „Allgemeine okkulte Klasse“, Sofia, 02.04.1924 „Das vernünftige Herz“

[20] „Sonntagsvorträge“, Sofia, 05.12.1926 „Ihr Verstand“

[21] GA 13 „Wesen der Menschheit“

[22] „Der Aufgang“, Bd.4, „Der Meister über die Paneurhythmie“

[23] Ebd.

[24] „Sonntagsvorträge“, Sofia, 06.06.1915  „Die göttliche Vorsehung“

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